Gemeinschaftliche Wohnkonzepte
Mehrfamilienhäuser, Wohnen mit mehreren Generationen, Geschosswohnbauten, … All diese Wohnformen bieten vielfältige Möglichkeiten, Wohnraum gemeinsam zu gestalten und vorhandene Flächen effizient zu nutzen. Auch das Wohngefühl kann von der Gemeinschaft profitieren: Mit einer durchdachten Planung, die ausreichend Privatsphäre berücksichtigt, entstehen lebendige Treffpunkte und individuelle Rückzugsorte.
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ZMH-Magazin
Von Haustechnik bis Schallschutz
Hier haben wir alle Artikel und Beiträge aus unserer Wissensbibliothek zum Thema gemeinschaftlihches Wohnen zusammengestellt. Für Jede/-n ist sicherlich das ein oder andere Impulsthema dabei…
Haustechnische Maßnahmen im Mehrfamilienhaus
Heizung: Berechnung der Heizlast aller zu beheizender Räume und Festlegung der Wärmeverteilung z. B. Fußbodenheizung, Radiatorenheizung, Bauteilaktivierung und weitere Festlegung des Energieträgers z.B. Gas, Festbrennstoffe, Wärmepumpe, Bioheizkraftwerk, Nah- oder Fernwärme. Festlegung regenerativer Energiequellen z. B. Solarenergie, Photovoltaik, Geothermie, BHKW. Festlegung der benötigten Installationen und Anlagen für die Wärmeversorgung und die thermische Aufbereitung des Warmwassers z.B. Technikräume, Brennstofflagerräume Brandschutz. Festlegung der Art der Warmwasserbereitung z.B. Boiler, Frischwassersysteme im Durchlaufprinzip. Planung und Einrichtung der Sanitärräumlichkeiten z.B. wenige Varianten innerhalb eines Gebäudes für geringen Planungs-/Ausführungsaufwand. Be- und Entlüftung der Sanitärräumlichkeiten z. B. Abluftventilator, kontrollierte Wohnraumlüftung, Fensterlüftung.
Schall- und Brandschutz im Mehrfamilienhaus
Schallschutz: Wissenswert – zum Schallschutz gibt es lediglich sehr niedrige baurechtliche Mindestanforderungen aneinander angrenzender Wohnungen sowie gegenüber Außenlärm. Das gewünschte Schallschutzmaß wird bedarfsorientiert mit den Kunden besprochen. Optimierung – Wohnungstrenndecken werden im Holzbau häufig zusätzlich mit einer biegeweichen Beschwerung oder in Hybridbauweise als Holz-Beton-Verbundkonstruktion ausgeführt. Dies reduziert den Trittschall auf ein Minimum. Schallbrücken – In allen Planungen werden Schallbrücken durch ein Konzept aus mehrschichtigen Bauteilen entkoppelt.
Brandschutz: Irrtum – das Risiko eines Gebäudebrands ist völlig unabhängig von der verwendeten Tragkonstruktion. Für die Brandentwicklung ist meistens die Wohnungseinrichtung verantwortlich. Materialmix – die Kombination von Holz mit anderen Baustoffen ermöglicht es die Brandschutzanforderungen, beispielsweise für Aufzugsschächte und Treppenhäuser, zu erfüllen. Feuerwiderstand – die relevanten Holzbauteile werden im Brandschutzkonzept mit nicht brennbaren Teilen (wie z. B. Gipsfaserplatten) kombiniert.
Wohn- und Lebensweisen
Bedürfnisse vor Augen führen: Wohnen ist bunt und vielseitig. Es erfordert genau deshalb Bauten, die Wohlgefühl und Funktionalität vereinen. Lage, Raumgröße- und Aufteilung, Zugänglichkeit, Kosten und die optische Gestaltung sind entscheidende Parameter. Denn Wünsche und Anforderungen sind sehr individuell. Entscheidend bei der Wahl der Wohnform sind zumeist das Alter, der Beziehungs- oder Familienstatus und der ganz persönliche Standpunkt. Diese Diversität fordert zunehmend Flexibilität in der Planung, Umsetzung sowie Weiterentwicklung von Immobilien. Egal ob sozialer Wohnungsbau, smartes Wohnen für Studenten, Serviced Apartments zum Wohnen auf Zeit, Betreutes Wohnen oder Wohnen für Senioren – wir führen uns die Bedürfnisse vor Augen und erschaffen nachhaltige Konzepte. Zu den klassischen Wohnbauten mit Einzelwohnungen kommt beispielsweise das Prinzip der Wohnsiedlungen. Diese bestehen aus mehreren kleinen Wohnhäusern und Gemeinschaftsräumen. Eine unkonventionelle Wohnform für Singles, Familien oder Senioren! Ganz neue Möglichkeiten schafft das Gemeinschaftsbauen. So können individuelle Wünsche in einem sinnvollen Kostenmodell realisiert werden.
Abgestimmte Haustechnik
Strategisch Planen: Frühzeitig als Kollektiv – im Bauteam Gedanke – zu arbeiten, strategisch zu planen sowie Baumaßnahmen und Gebäudeausstattung aufeinander abzustimmen, schafft Vorteile für alle. Zum einen ist die stetige Versorgung dadurch abgedeckt, zum anderen wird eine Kosteneffizienz für die Beteiligten erzielbar. Das Prinzip „nicht benötigte Energie, ist die beste aller Energien“ bildet den Grundsatz der Konzepte für die Haustechnik. Haustechnische Maßnahmen betreffen in erster Linie die Ausstattung von Gebäuden mit Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Elektro- und Beleuchtungsanlagen. Um in jedem dieser Bereiche effizient, kostengünstig und vor allem vorausschauend planen zu können, bedarf es einer klaren Koordination der Maßnahmen. Folgende Punkte gilt es, bereits in der Entwurfsphase, gemeinschaftlich abzuklären: Nutzung des Gebäudes, energetische Qualität der Gebäudehülle, Art der Energieversorgung und Art der mechanischen Belüftung. Ziel aller Überlegungen sollte immer ein Effizienzhaus Standard mit geringsten Unterhaltungskosten sein.
Jetzt in Holz investieren
Bei der Entwicklung eines Bauprojekts zählen Wirtschaftlichkeit, Nutzungsmöglichkeiten, Energieversorgung und eine vorausschauende Planung. Der Holzbau bietet Ihnen als Investor vielfältige konstruktive und gestalterische Möglichkeiten. Doch welche Vorteile ergeben sich daraus für Ihr Bauvorhaben?
Planungsaufgaben für Mehrfamilienhäuser
Wertvoller Wohnraum: Gerade in Ballungs- und Stadtgebieten schafft der leistungsfähige Baustoff Holz wertvollen Wohnraum. Sowohl für die Konstruktion selbst, als auch bei der technischen Planung gilt es dabei sensible Auflagen zu erfüllen. Der Blick ist hier einerseits auf Sicherheitsvorkehrungen gerichtet, andererseits geht es um gewisse Ausstattungsmerkmale. Zu den bekannten Maßnahmen zählt der Brandschutz, Fluchtwege, Feuertreppen oder Brandwände. Auch innere Rampen, breitere Aufzüge und Türen zählen zu den behindertengerechten Anpassungen. In Sachen Wohnkomfort ist eine sinnvolle Raumaufteilung mit das Wichtigste. In der Außengestaltung bietet Holz, neben konstruktiven Vorteilen, einen Zugewinn an Lebensqualität. Decken, tragende und aussteifende Wände sowie Stützen können im mehrgeschossigen Holzbau unverkleidet als Sichtholz eingesetzt werden. Bei mehr als fünf Etagen werden Massivholzkonstruktionen mit nicht brennbaren Materialien verkleidet – das unterstreicht die Flexibilität im Umgang mit dem natürlichen Baustoff Holz.
Möglichkeiten des Gemeinschaftsbauens
Die Vorteile des Gemeinschaftsbauens: Finanzieller Vorteil, einfachere Finanzierung, ohne Zwischeninvestor, provisionsfrei. Gestaltungsspielraum: Mitbestimmung bei Optik und Ausstattung. Hohe Vertrauensbasis: Stetiger persönlicher Austausch. Generationenübergreifend, Gemeinschaftsaspekte: In der Planung werden die Bedürfnisse der Einzelnen und der Gemeinschaft in einem Konzept zusammengebracht. Umnutzung – Holzbau schafft Spielraum. Einfache Erweiterung: Das „Leichtgewicht“ Holz bietet sich zur Aufstockung an. Flexible Grundrisse: Kleine Wohnungen können zu Großen zusammengeführt werden. Nutzungsänderung: Aus kleinen Wohnungen werden Büros und Praxen. In der Modulbauweise ist sogar ein Standortwechsel möglich.












