Eine starke Gruppe

Vision
Holzbau

 

…oder besser gesagt: Visionen! Unsere Themengebiete sind vielfältig, genau wie wir. Was bewegt Dich? Was interessiert Dich? Verschaff Dir einen Überblick oder lass Dich einfach inspirieren.

Stand 2024.06

Eine Branche im Wandel:
Wir ziehen mit.

Wenn der Begriff Holzbau fällt, haben die meisten Menschen schnell ein ganz bestimmtes Bild im Kopf: Ein Holzhäuschen wird gebaut, vielleicht mit traditionell sichtbarem Fachwerk, vielleicht ganz modern mit vertäfelter Fassade, in jedem Fall aber bewohnt von einer oder zwei Familien. Wer jedoch Teil der Branche ist, weiß, dieses Bild wird auf Dauer nicht länger der Hauptbereich des Holzbaus sein. Die Zukunft hält andere spannende Perspektiven bereit – und wir als ZimmerMeisterHaus befinden uns bereits mehr als auf dem Weg dorthin.

Tatsächlich dreht sich der Fokus, und damit auch der Markt, weg von reinen Ein- und Zweifamilienhäusern und hin zum mehrgeschossigen Wohnbau. Jedoch ist grundsätzlich ein Rückgang des gesamten Neubaubereichs zu verzeichnen. Doch was tun, wenn weniger neu gebaut wird?

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Glücklicherweise öffnet sich für die Holzbaubranche ein wohl bekanntes, breites Betätigungsfeld: das Bauen im Bestand. Anbauten, Aufstockungen, energetische Sanierungen und andere Anpassungswünsche sind in Holz bekanntermaßen um einiges leichter, flexibler und auch kreativer umzusetzen als in Massivbauweise. Egal ob das zu verändernde Objekt in seiner Grundkonstruktion ein Holzhaus ist oder nicht. Genau diese Vorteile gilt es an potenzielle Endkunden zu kommunizieren, um sich weiterhin aktiv am Markt zu halten. Um unsere Manufakturen dabei zu unterstützen, haben wir bereits 2022 ein Vertriebsleitmedium erarbeitet, welches verschiedenste Referenzen sowie zugehörige Themenseiten rund um Wohnraumerhaltung, Energieeffizienz und Bauökologie beinhaltet.

Und auch die Auftragslage in Sachen Sanierung, speziell Serielle Sanierung wird weiter ansteigen. Seit am 01.01.2023 die erste Novelle der BEG, die seit 2021 die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Gebäuden sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung regelt in Kraft trat, werden letztere mit Boni in Höhe von 15 Prozentpunkten belohnt. Bereits im November 2022 begann die ZimmerMeisterHaus-Gruppe daher, sich umfassend auf die kommende Reform vorzubereiten. Ergebnis war unter anderem ein detaillierter Handlungsleitfaden sowie maßgeschneiderte Vertriebstools zum Seriellen Sanieren. So konnten wir unsere Manufakturen kow-how-technisch wie medial optimal ausrüsten, und direkt von Anfang an mitziehen.

Auf Veränderungen am Markt und in der Politik frühzeitig zu reagieren, sehen wir als Teil unserer Verantwortung an. Sowohl im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes, als auch gegenüber unseren Manufakturen, um diese für alle Entwicklungen und Veränderungen zu stärken.

Bausteine für
das Energiekonzept

Bauen im Bestand
Serielles Sanieren

Wohn- und
Lebensweisen

Ich will bauen

Eine starke Gruppe

Wir sind Klimaschützer

Exzellente Manufakturen

Treffpunkt Holzbau

Nachhaltig handeln

Hier ist es schön

Termine

Vorschau

20 MAI
2026

Online Sprechstunde

Wissensaustausch in 30 Minuten zum Thema digitales Marketing.

21 MAI
2026

ZMH.KI Prompting Basics

Webinare-Reihe ZMH.KI Verstehen - Anwenden - Nutzen

11 JUN
2026

ZMH.GPT und Extranet

Webinare-Reihe ZMH.KI Verstehen - Anwenden - Nutzen

16 JUN
2026

Training für Hausbauunternehmer

Ein-Tagestraining für ZMH-Manufakturen

24 JUN
2026

Online Sprechstunde

Wissensaustausch in 30 Minuten zum Thema digitales Marketing.

Aktuelles

Zu zweit ist es für uns stimmig – unser Weg in die Geschäftsführung.

„Alleine hätte ich mir das nicht vorstellen können. Aber zu zweit ist es für uns stimmig“, sagt Jana. Ab Januar übernehmen die Geschwister Leonard (30) und Jana (27) die Geschäftsführung des Familienbetriebs in dritter Generation. Dieses Thema wurde vor zwei Jahren konkret – zunächst ohne Fahrplan. Die Geschwister sind sich bewusst, dass der Schritt in die Geschäftsführung mehr Verantwortung bedeutet. „Unser Vater hat uns die letzten Jahre schon stark eingebunden, aber am Ende war klar: Er trifft die Entscheidung.

Der Wechsel war langsam angedacht, dann musste es doch schneller gehen.

„Er hat uns nie gedrängt, jeder macht das, was er möchte, war immer seine Haltung.“ Marco war als Architekt tätig, als er sich entschloss mit in den Betrieb einzusteigen. Der Generationswechsel sollte dann Hand-in-Hand erfolgen, ihr Vater wollte sich langsam zurückziehen. Marco sollte zu Beginn erst den Bereich der Planungen übernehmen und zusätzlich an die Baustellen herangeführt werden. „Wenn ich eine Baustelle bekommen habe, war das dann „meine“. Er hat mich machen lassen, war aber im Hintergrund immer verfügbar und hatte Vertrauen in das, was ich tat, selbst wenn doch mal Fehler passieren sollten.“ So konnte Marco schnell Sicherheit gewinnen.

Wir waren ein Team, bevor wir eine Geschäftsführung wurden.

„Wir haben von meinem Vater den Betrieb übernommen, vorher hat mein Großvater ihn geführt, und sogar der Urgroßvater hatte schon eine kleine Zimmerei“, erzählt Ulrike Leykam. Der Familienbetrieb Leykam blickt auf eine lange Tradition zurück: Heute leitet sie gemeinsam mit Jörg Steinhäuser und Michael Heinz das Unternehmen.

Trialog Holzbau

Am 20. und 21. März 2026 lädt ZimmerMeisterHaus (ZMH) zusammen mit 81fünf und dem Deutschen Holzfertigbau-Verband (DHV) Interessierte zu einem offenen Branchentreff. Der „Trialog Holzbau“ soll Holzbauunternehmen und Vertreter anderer Baubranchen zum gemeinsamen Gespräch auf Augenhöhe zusammenführen.

Nicht alles allein tragen – warum ich Führung neu denken will.

„Wir möchten den Übergang bewusst möglichst lautlos gestalten. Mein Vater (59) bezieht uns schon jetzt in viele Entscheidungen mit ein – anders geht es ja auch gar nicht, wenn wir daraus lernen und Erfahrungen sammeln sollen“, erklärt Johanna. Bei dem Holzbaubetrieb Blum beginnt der Generationenwechsel: Johanna Töbel (29) bereitet sich darauf vor, gemeinsam mit einem Kollegen die Geschäftsführung von ihrem Vater zu übernehmen – mit klaren Vorstellungen, wie Führung künftig aussehen soll. Seit 2015 ist sie im Betrieb tätig, hat eine Ausbildung zur Industriekauffrau und ein duales BWL-Studium absolviert und kennt das Unternehmen von Grund und Kindheit auf.

Gegenseitiges Vertrauen ist essentiell!

„Schon sofort nach meiner Meisterschule im Jahr 2016 hat mich mein Vater in alle Entscheidungen eingebunden. Selbst bei Entscheidungen, bei denen wir uns uneinig waren, hat er mir zu verstehen gegeben, dass am Ende meine Meinung zählt, da ich mich dafür entschieden habe, den Betrieb weiterzuführen“, erzählt Marvin. Bei HammerHAUS verlief die Übergabe an die nächste Generation besonders reibungslos. Seit diesem Jahr ist Marvin Hammer alleiniger Gesellschafter, die Geschäftsführung teilt er sich weiterhin mit seinem Vater Manfred Hammer.

Ein gemeinsamer Entwicklungsprozess…

„Das war ein schleichender Prozess. Es gab nie das eine Gespräch, in dem gefragt wurde: Willst du das machen? Es hat sich über viele Jahre entwickelt.“ So beschreibt Sebastian Storch den Weg in die Geschäftsführung – ein Weg, der nicht allein von ihm, sondern im engen Zusammenspiel mit Karl Hoffmeister und dem gesamten Team gestaltet wurde.

Im Herzen das Holz – eine Reportage

So individuell Ihre Anforderungen auch sind, so flexibel ist das Bauen mit uns als ZimmerMeisterHaus-Manufaktur. Einer intensiven Bedarfsanalyse vorausgehend, unterstützen wir Sie bei der Planung – mit Ihrem Architekten oder direkt – bis zur schlüsselfertigen Ausführung. Wir steigen da ein, wo Sie uns brauchen und gehen den Weg mit Ihnen und allen Partnern bis zum Einzug (und danach). Der Planung in Holz sind sowohl in der Architektur als auch in der direkten Ausführung „nur“ natürliche Grenzen gesetzt. Besonders anspruchsvolle Fassaden, eine attraktive Wirkung in der Kombination mit anderen Baustoffen und ein Planungsfreiraum in jeder Dimension, machen den spezialisierten Holzbau zum flexiblen Allrounder.

Jahresrückblick 2025

Wir befinden uns mitten in einem Umbruch in der ganzen Baubranche, welcher ebenso spannend wie herausfordernd ist. Der Wegfall von Förderungen im Ein- und Zweifamilienhausbereich sowie die um fast 35 % gestiegenen Baukosten haben zu zunehmender Zurückhaltung bei Bauinteressenten geführt. Während sich ein Anstieg im Bereich Sanierungen und Bauen im Bestand abzeichnet, sorgt eine unzuverlässige Förderpolitik dennoch für Unsicherheit, wohin sich der Markt in Zukunft entwickelt.

Raum für Ideen, Lebensraum für die Zukunft

Ein optisch wie planerisch einzigartiges Wohnhaus, das perfekt mit dem Grundstück in Hanglage harmoniert. Geplant wurde das Wohnhaus vom Bauherren selbst, mit viel Herzblut und bestens durchdacht.