Passivmöbelhaus Kohler

Erstes Passivmöbelhaus Europas

Architekt: Erwin Keck, Ochsenhausen

In einer Silhouette an einen Walfisch erinnernd, überzeugt Möbelhaus Kohler nicht nur durch architektonische Qualitäten. Schließlich ist es das erste Möbelhaus in Passivhausenergiestandard. Architekt Erwin Keck war es auch, der sein Kunde Peter Kohler zur Passivbauweise geraten hatte. Letzterem leuchtete dieser Rat ein, denn was lag näher, als den Anspruch des Möbelhauses, ausschließlich Naturprodukte zu verkaufen, durch eine ökologische Bauweise zu untermauern?

Grundriss

Die Natur als Vorbild Das Produkt Baum wird zu 100% verwertet!

Das Möbelhaus "Kohler" - natürlich einrichten" hat sich auf individuelle Vollholzmöbel spezialisiert. Der passende Baustoff stand von Anfang an fest - Holz. Der Bauherr entschied sich für das Tonnendach mit variierenden Radien. Zusammen mit der "Schwanzflosse" über dem Eingang gibt dieses bis zum Boden gezogene Dach in der Tat die Anmutung eines Walfischs. Vorteilhaft ist an dieser Konstruktion, dass die Naturholzmöbel in weiten Teilen der Ausstellung vor Sonnenlicht geschützt sind. Das Möbelhaus erstreckt sich über zwei Etagen und bietet dem Besucher interessante Ein- und Ausblicke und ein Raumgefühl der besonderen Art. Über der Verkaufshalle im Erdgeschoss befindet sich eine Galerie mit zusätzlichem Ausstellungsraum, die noch einmal die Hälfte der Hallenfläche einnimmt. Eine elegant geschwungene Treppe dient als Verbindung zwischen den Ebenen. Die Finanzierung löste der Bauherr auf seine Weise: Seine Kunden übernahmen Bürgschaften und sind stille Gesellschafter eingetreten.

Auszeichnungen für ökologisches Konzept

Durch das überzeugende Energiekonzept wurde das Möbelhaus über die letzten Jahre mehrfach ausgezeichnet. In den vergangen Jahren wurde das ökologische Konzept durch vielfältige Maßnahme wie eine PV-Anlage und ein Solar-Carport zum kostenfreien Betranken von E-Autos ergänzt. Transparente Photovoltaik-Module dienen als Beschattung, die Betondecke wirkt als aktiver Temperaturregulator. Mit Rohrleitungsschleifen versehen, fungiert sie als gigantische Decken-/Boden-Heizfläche. Als Wärmequelle dient das Grundwasser, das das Wasser über einen Saugschacht anzapft. Eine Wärmepumpe entzieht ihm einen Großteil seiner Wärme und speist sie über einen Pufferspeicher in drei Heizkreisläufe.

Im Sommer wird das Grundwasser zur Kühlung des Gebäudes genutzt. Die kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ist die zweite Wärmequelle, die dritte sind die Lampen.

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