Haus Ditmer

Leben mit den Jahreszeiten

Objekttyp: Einfamilienhaus
Haustyp: STIL
Wohnfläche: 205 m2
Länge / Breite: 22,50 m / 5,80 m
Budgetrahmen: € € € € € Der angegebene Budgetrahmen dient zur Orientierung und umfasst die schlüsselfertige Ausführung ab Oberkante Bodenplatte – ausschließlich Keller, Garage und Baunebenkosten. Die Preise können je nach Ausführung, Ausstattung, Haustechnik und Region variieren.
Architekt: Manfred Hoffman, Amtzell

Das Bauen mit Glas ist oft ein Experiment mit ungewissem Ausgang. So stark ist der Trend zur Transparenz, dass viele Planer nicht sehen wollen, dass viel Glas auch viele Nachteile für die Hausbewohner haben kann - angefangen beim mangelnden Sichtschutz über fehlende Möbel-Stellflächen bis hin zu überhitzten Räumen im Sommer und großen Energieverlusten im Winter. Natürlich geht es auch anders. Ein gutes Beispiel dafür ist Haus Ditmer. Ein Haus, das so durchacht geplant wurde, dass seine Bewohner das Leben zwischen transparenten Wänden nicht mehr missen wollen.

Grundrisse

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Obergeschoss

Transparent mit langen Blickachsen

Am Abend sitzt der Bauherr gern in seinem Sessel an der Glasscheibe zum Garten. Rechts von seinem exponierten Fenstersitz hat er freien Blick auf Küche und Essplatz. Der Durchgang zum Wohnbereich kann mit einer Glastür geschlossen werden, ohne die Blickachse durch den lang gezogenen Baukörper zu verstellen. Ein Spiel mit den Blickachsen, das sich im Obergeschoss zwischen Bad und Elternschlafraum wieder findet. Das Parkett im Haus wurde in Längsrichtung verlegt, um seinen Effekt noch zu verstärken. Im Zusammenspiel mit den großen Glasflächen verleiht er allen Räumen eine selten gesehene Weitläufigkeit und Luftigkeit - ein "traumhaftes Raumerlebnis, das wir immer wieder genießen".

Im Garten leben

"Wir leben eigentlich vor allem im Garten." Eine Aussage, die Manfred Hoffmann schon in seinem ersten Planungsvorschlag in einen transparenten, luftigen Baukörper umsetzte. Mit Außenmaßen von 5,80 x 22,00 m schmal und lang gezogen, lässt Haus Ditmer auf dem Grundstück Raum für große Freiflächen im Süden und ermöglicht der Familie dank großzügigen Verglasungen im Süden und Osten, auch innerhalb ihrer vier Wände "im Garten" zu leben. Dies nicht nur im Wohnbereich, in der Küche und am Essplatz, sondern auch in Bereichen wie Schlafzimmer und Bad. Für die Familie, im ersten Moment ein Schock, allerdings ein positiver. Das sieht man schon daran, dass dieser erste Entwurf zu 90 Prozent mit dem später gebauten Haus identisch ist. Aber es war schon viel Glas, und man musste uns schon die Sorge nehmen, dass ab sofort jeder in unser Privatleben hineinsehen könnte.

Eine Sorge, die sich schon bei der Besichtigung ähnlicher Entwürfe der ZimmerMeisterHaus-Manufaktur in Luft aufzulösen begann. Damals nämlich stellte das Ehepaar fest, dass man von "drinnen nach draußen viel mehr sieht als von draußen nach drinnen," erinnert sich Sylvia Ditmer: "Wir nahmen die Atmosphäre dieser Häuser in uns auf, und die Helligkeit und die ungehinderte Sicht nach draußen waren für uns ein sehr positives Erlebnis." Im Vergleich wurde dem Ehepaar darüber hinaus klar, dass es auf seinem Grundstück fast vollständig vor Einblicken geschützt ist: Einblicke gäbe es höchsten von der Straße her, und die ist gute 30 Meter vom Haus entfernt. Um der Belästigung durch Neugierige, Lärm und Abgase dennoch einen Riegel vorzuschieben, schloss Architekt Manfred Hoffmann diese Seite des Grundstücks durch einen Carport ab.

Der Anbau beherbergt außerdem die vom Haus schallentkoppelte Luft-Wasser-Wärmepumpe und einen vom Garten aus zugänglichen Geräteraum. Hier befindet sich ein Kühlschrank für den Garten, der bei den Grillfesten der Familie als Basislager dient. Eckpunkte einer Planung, die den Wohnalltag der künftigen Bewohner bis ins Detail berücksichtigte.

Auch ein weiterer möglicher Nachteil der großen Transparenz würde mittels durchdachter Planung ausgeschaltet: Architekt und Zimmerer spielten im CAD-System alle möglichen Sonnenstände und Schattenlinien auf dem Grundstück durch. Resultat war ein Entwurf, bei dem ein breit auskragender Balkon und ein genau austarierter Dachüberstand im Sommer für Schatten in den Innenräumen sorgen: "Deshalb fällt es uns auch an heißen Tagen leicht, in den Innenräumen angenehme Temperaturen zu halten, zumal uns die großen Glasflächen abends und nachts hervorragende Möglichkeiten zur Querlüftung bieten. Von der Kühle der Nacht profitieren wir dann auch tagsüber, solange die Fenster geschlossen bleiben. Die Höhe der Räume tut das ihre dazu."

Bauherren- und Expertenstimmen

Ein genau austarierter Dachüberstand sorgt im Sommer für Schatten in den Innenräumen: Deshalb fällt es uns auch an heißen Tagen leicht, in den Innenräumen angenehme Temperaturen zu halten, zumal uns die großen Glasflächen abends und nachts hervorragende Möglichkeiten zur Querlüftung bieten. Von der Kühle der Nacht profitieren wir dann auch tagsüber, solange die Fenster geschlossen bleiben. Die Höhe der Räume tut das ihre dazu.

Sylvia und Georg Ditmer

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