Generationenhaus Schmidt-Wagner

Generationen - Gemeinsam ganz für sich

Objekttyp: Einfamilienhaus
Haustyp: TRAUM, WERT
Wohnfläche: 249 m2
Länge / Breite: 15,3 m / 13,4 m
Budgetrahmen: € € € € € Der angegebene Budgetrahmen dient zur Orientierung und umfasst die schlüsselfertige Ausführung ab Oberkante Bodenplatte – ausschließlich Keller, Garage und Baunebenkosten. Die Preise können je nach Ausführung, Ausstattung, Haustechnik und Region variieren.
Architekt: ZimmerMeisterHaus-Manufaktur

Zu den neuen Wohnformen, die Alt und Jung ein harmonisches Miteinander ermöglichen, gehört das Hausensemble der Familien Schmidt und Wagner. Die beiden getrennten Baukörper ermöglichen drei Generationen ein Zusammenleben mit beiderseitigen Vorteilen. Das Ensemble bietet ihnen so viele Berührungspunkte wie möglich und so viele Rückzugsbereiche wie nötig.

Grundrisse

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Obergeschoss

Gemeinschaft mit Rückzugsräumen


Die beiden für das Projekt gekauften, zusammen rund 2.000 m2 großen Grundstücken sind über gemeinsam genutzte Flächen miteinander verzahnt und dennoch getrennt bewohnbar. Beide Grundstücke werden von verschiedenen Straßen aus erschlossen, sind so geplant, dass man sie bei Bedarf auch trennen kann. In der Grundstücksmitte treffen sie sich in einem geschützten Freisitz, der wie ein Verbindungsglied zwischen den Baukörpern liegt.
Die Gärten beider Generationen sind durch das Haus der Kinder getrennt, das sich wie ein Riegel quer über das Grundstück schiebt.
Der verbindende Freisitz in der Mitte des Grundstücks ist vom Haus der älteren Generation aus über den Garten, vom Haus der jüngeren über eine Außentür zu erreichen, die direkt in Küche und Essplatz mündet. So wird das gemeinsame Leben durch kurze Wege unterstützt. Wege, die von beiden Seiten aus gern und regelmäßig genutzt werden. Zum Beispiel von den Enkeln, die sich nach der Schule regelmäßig bei den Großeltern zum Essen einfinden. Hier trifft sich dann die ganze Familie, hier werden die Hausaufgaben gemacht und danach nach Lust und Laune draußen oder in einem der beiden Häuser gespielt. Und die Großeltern sind immer als Ansprechpartner in der Nähe.


Alterssitz auf einer Ebene


Oft nutzt man die kurzen Wege auch nur, um spontan zusammenzusitzen. Anschließend macht jeder wieder "sein eigenes Ding". Zu dieser Eigenständigkeit in der Gemeinsamkeit gehört auch, dass Eltern und Kinder - entsprechend ihrer Lebenssituation - sehr unterschiedliche Häuser gebaut haben.

Die Senioren leben altersgerecht, ohne Schwellen, mit 100 cm breiten Türen und auf einer Ebene. Gerade darin sehen sie den großen Vorteil ihres neuen Hauses: "Keine Treppen mehr steigen zu müssen, schnell im Garten zu sein und draußen zu leben, das ist das Allerschönste", schwärmt Ursula Schmidt. Seitlich vom Haus hat sie einen geschützten Freisitz, auf dem sie bügeln oder im Sommer Obst einkochen kann: "Da kann man auch mal was liegen lassen, und das genieße ich sehr. Toll ist auch, dass die Waschmaschine nicht mehr im Keller ist."

Über seine ganze Länge öffnet sich das Haus der Senioren mit großen Glasflächen zum Garten hin. Ein Anbau am vorderen Eck ist für die behinderte Tochter Christiane reserviert, die regelmäßig für ein paar Tage zu Besuch kommt. Mit Bad, Kochnische und zwei Zimmern als eigenständige Einheit konzipiert, ermöglicht auch der Anbau seiner Bewohnerin eine ausgewogene Mischung aus Gemeinschaftsleben und Eigenständigkeit. Später, wenn die Eltern pflegebedürftig werden sollten, lässt sich hier eine Pflegekraft unterbringen. Sollte das Haus einmal verkauft werden, könnten die neuen Bewohner den Anbau als Büro mit separatem Eingang nutzen oder auch als Einliegerwohnung vermieteten.

Offen, aber flexibel

Es erweist sich als sinnvoll, dass der Flachdachbungalow der Eltern um ein Dachgeschoss erweitert wurde. Das alte Klischee, dass es unterm Dach im Sommer zu heiß wird, trifft nicht zu: Im Dachgeschoss der Senioren bleiben die Temperaturen auch an heißem Tagen angenehm, nach Messungen von Karl Schmidt übersteigen sie nie die Marke von 23-24 Grad.

Dass es an heißen Tagen in ihrem Passivhaus einen Tick kühler und im Winter ein bisschen behaglicher ist, führt Katrin Schmidt-Wagner vor allem auf die Lüftung mit Wärmerückgewinnung zurück. Dass man den Übergang zum Wohnbereich per Schiebetür abtrennen kann, hat sich im Wohnalltag bestens bewährt. Mal sehen die Männer im Wohnbereich die Sportschau, während die Frauen in der Küche reden, mal spielen die Kinder mit ihrem Freunden am Küchentisch, während die Eltern auf dem Sofa lesen. Immer ist es von Vorteil, dass man aus einem offenen Bereich zwei getrennte machen kann. Auch das Büro, in einem kubischen Anbau untergebracht, lässt sich von gut Küche und Essplatz abschotten.
So findet sich im Kleinen wieder, was das Gebäudeensemble im Ganzen ausmacht: Die Möglichkeit, gemeinsam mit allen Vorteilen der Gemeinschaft zu leben, aber eben auch ganz für sich zu sein. Für die Bewohner hat sich diese Mischung aus Zusammenleben und Privatsphäre bestens bewährt. Gleiches gilt für Baustoff Holz, der ihren Häusern eine besondere Behaglichkeit verleiht.

Kurzbeschreibung Gebäudetechnik

Energetisch liegt das Haus der Senioren zwischen einem Effizienzhaus 60 und 40. Wie das Passivhaus der Kinder wird es von einer Erdwärmepumpe beheizt. Eine weitere Wärmequelle im Haus der Senioren ist der Kaminofen: "Den wollten wir unbedingt haben, nutzen ihn aber immer nur kurz, sonst wird es in dem gut gedämmt Holzhaus viel zu warm."

Außerdem ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und einer Wärmepumpe (5,8 kW) mit einer Erdsonde (Sole/Wasser) für Brauchwasser und Fußbodenheizung eingebaut.

Bauherren- und Expertenstimmen

Keine Treppen mehr steigen zu müssen, schnell im Garten zu sein und draußen zu leben, das ist das Allerschönste.

Ursula Schmidt

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