Haus Ebert


Im Zeichen der Fassade

Objekttyp: Anbau
Architekt: Oswald Seifert, Ebersburg

Der Anbau von Haus Ebert setzt einen starken architektonischen Akzent, weil er ein traditionelles Satteldachhaus durch einen kubisch-schlichten Baukörper ergänzt. Vor allem seine Fassade aus dreifarbigen Fassadenplatten fällt ins Auge: In Naturfarben gehalten, löst sie die Kontur des Baukörpers auf und verleiht ihm eine scheinbar zufällige Struktur. Dabei harmoniert sie wegen ihrer geometrischen Grundelemente hervorragend mit der klaren Linienführung des Bauhausstils.

Grundriss

Aus Alt wird Neu

Viele Gebrauchtimmobilien bieten ihren Besitzern ein großzügiges Grundstück, wie man es in Neubaugebieten kaum noch findet. So auch das Elternhaus von Beate Ebert, in dessen Erdgeschoss sie mit Ehemann Rainer seit zwei Jahren wohnt. Klar war dem Ehepaar allerdings, dass der Wohnungswechsel nicht ohne Anbau vonstatten gehen würde. Einig waren sich beide von Anfang an auch, dass dieser Anbau eine Holzkonstruktion werden und dass seine Fassade einen besonderen Akzent setzen sollte. Am Ende sollte dieser Wunsch den Ausschlag für die Wahl der Hausfirma geben. Beate Ebert: "Nur Dirk Schiefer war innovativ genug, um auch in puncto Fassade auf unsere Wünsche einzugehen."

Von Raum und Licht verwöhnt

Im Innern des kubischen Anbaus steht der Wohnbereich im Vordergrund, der zum gemeinsamen Lebensraum geworden ist: Sohn Sven (4) kann sich über eine komfortable Spielecke vor dem Kaminofen freuen, die später zur Ruhe- und Lesezone möbliert werden soll. Seinen Eltern steht eine großzügige Sitzecke zur Verfügung, die offen in Essplatz und Küche übergeht. Der Fernseher der Familie ist in einem Raumteiler untergebracht, Sitzbänke unter den Fenstern bieten Stauraum und ermöglichen Feste im großen Kreis. Im Sommer kommen Terrasse und Garten als zusätzliche Lebensbereiche hinzu. Ein verschwenderisches Angebot an Raum und Licht, dass für Beate und Rainer Ebert das absolute Highlight ihres neuen Eigenheims ist.

Die hinteren Räume ergänzen den Wohnbereich durch die notwendigen Schlaf- und Sanitärbereiche. Auch hier hat die Familie durch den Umbau einiges zum Positiven gewendet. So wurde ein Raumprogramm möglich, das den Vergleich mit einem Neubau nicht scheuen muss und dabei noch den Vorteil bietet, dass sich das Wohngeschehen auf einer Ebene abspielt.

Kompensation für das Bestandsgebäude

Mit 0,15 W/m²K für die Außenwand, 0,12 W/m²K für das Dach und 0,87 W/m²K (gemittelt) für die Fenster weist der Anbau von Familie Ebert hervorragende U-Werte auf. Damit kompensiert dieser die deutlich schlechteren Werte des Bestandsgebäudes. Als Heizung dient ein umweltfreundlicher Pelletsofen, der sich ebenfalls positiv in der Energiebilanz niederschlägt.

Bauherren- und Expertenstimmen

Die Mitarbeiter der ZimmerMeisterHaus-Manufaktur arbeiteten gut, sauber und schnell, tauschten auch die Fenster im Altbau aus, so dass wir hier quasi alles aus einer Hand hatten. Die Fassade, von uns als DIN A 3-Vorlage gezeichnet, setzte die Holzwerkstätte Schiefer praktisch ohne Abstriche um. Dementsprechend hatten wir auch keinen Mangel bei der Übergabe.

Beate und Rainer Ebert

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